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RESEARCH. LEARN. BUILD.

Das Living Lab HIL (LLHIL) ist ein lehr- und forschungsbasiertes Bauprojekt der ETH Zürich. Die Sanierung und Erweiterung des HIL-Gebäudes auf dem Campus Hönggerberg wird zum Reallabor und Pilotprojekt für zukunftsfähiges Bauen im Bestand. Forschung, Lehre und Praxis greifen dabei direkt ineinander.

Ziel ist es, die in den Forschungsprojekten gewonnenen Erkenntnisse direkt im Projekt zu testen und einen wirksamen Beitrag im Bereich Bauen im Bestand und adaptive Re-Use zu leisten, der auch auf andere Projekte und Bauten übertragen werden kann.
Das LLHIL wurde von Professor Matthias Kohler vom Departement Architektur und Hannes Pichler, dem Direktor des Real Estate Managements der ETH Zürich initiiert. Neben dem Departement Architektur ist auch das Departement Bau, Umwelt und Geomatik D-BAUG aktiv involviert. Koordiniert und entwickelt wird das Projekt vom internen LLHIL Planungsteam.

EVENTS & NEWS

Potenziale auf dem Dach des HIL

Das Dach des HIL ist normalerweise nicht zugänglich. Bei einer Begehung haben wir die bestehenden Dachflächen besichtigt, um die Möglichkeiten einer zukünftigen Nutzung zu prüfen.

News

Das HIL bekommt einen digitalen Pass

Ein wichtiger Schritt in Richtung zirkuläres Bauen: Die Forschenden des Circular Engineering for Architecture Lab (CEA) haben uns einen ersten Prototyp des «Dynamic Digital Passport Explorer» für das HIL-Gebäude übergeben.

News

Workshop zu Tragwerksverstärkung und Brandschutz

Wie lässt sich das HIL-Gebäude aufstocken und gleichzeitig der Brandschutz gewährleisten? Gemeinsam mit Experten aus Forschung und Praxis diskutierte das LLHIL-Team Lösungsansätze zur Tragwerksverstärkung und zum Brandschutz.

News

INPUT PROJEKTE

Das HIL-Gebäude wird während drei Jahren zum Forschungs- und Lehrgegenstand. In interdisziplinären Kollaborationen entwickelt das interne Planungsteam gemeinsam mit ETH-Professuren und deren Studierenden und Forschenden sowie mit Fachstellen der ETH und Partnern aus der Bauindustrie neue Ansätze für Planung, Bau und Nutzung.

  • 2026

    Master Context(s) HIL

    Im Frühjahrssemester 2026 setzen sich alle Studierenden des Studiengangs Architektur in ihrer Masterarbeit mit dem Kontext des HIL auseinander. Sie wählen eines von vierzehn Themen, die die Entwurfsprofessuren jeweils aus ihrer eigenen Perspektive formuliert haben.

    Prof. Dr. Tom Avermaete, Prof. Roger Boltshauser, Prof. Adam Caruso, Prof. François Charbonnet, Prof. Adrien Comte, Prof. Jan De Vylder, Prof. Dr. Guillaume Habert, Prof. Patrick Heiz, Prof. Mariam Issoufou Mahamadou, Prof. Momoyo Kaijima, Prof. Dr. Silke Langenberg, Prof. Dr. Max Maurer, Prof. Débora Mesa Molina, Prof. Adrien Meuwly, Prof. Dr. Elli Mosayebi, Prof. Freek Persyn, Prof. Dr. Anna Puigjaner, Prof. Dr. Arno Schlüter, Prof. Dr. Laurent Stalder, Prof. Andreas Taras, Prof. Martina Voser
  • 2025

    Bauteilkatalog

    Der Bauteilkatalog erfasst die Bauteile des HIL digital und ordnet sie material- und baugeschichtlich ein. So entsteht eine dauerhafte Grundlage für die nachhaltige Weiterentwicklung des Gebäudebestands.

    Prof. Dr. Silke Langenberg
  • 2025

    700 Perspektiven zum HIL

    Zu Beginn des Herbstsemesters 2025 setzten sich rund 700 Architekturstudierende einen Tag lang zeichnerisch mit dem HIL-Gebäude auseinander. Die entstandenen Arbeiten bilden einen Auftakt für eine aus dem Inneren des Departements entwickelte Auseinandersetzung mit der Zukunft des HIL.

    Prof. Roger Boltshauser, Prof. Adrien Comte, Prof. Jan De Vylder, Prof. Momoyo Kaijima, Prof. Débora Mesa Molina, Prof. Adrien Meuwly
  • 2026

    IN SPACE – Die Architekturschule neu denken

    Welche Räume braucht eine Architekturschule heute und in Zukunft? IN SPACE hinterfragt etablierte Programme, räumliche Anforderungen und Annahmen. Das HIL dient dabei als konkreter Kontext, um alternative Zukunftsszenarien zu untersuchen

    Prof. Dr. Francisco Cifuentes Utrero, Prof. Jan De Vylder, Prof. Dr. Elli Mosayebi, Prof. Dr. Anna Puigjaner, Prof. Alexandre Theriot
  • 2026

    Wohnzimmer HIL

    In diesem Input-Projekt wird anhand des Bereichs HIL E60–E73 untersucht, wie sich innerhalb der bestehenden Gebäudestruktur zeitgemässe Räume für eine Architekturschule realisieren lassen, die verschiedene Nutzungen zulassen.

    Prof. Tom Emerson, Prof. Dr. Anna Puigjaner
  • 2026

    Der Campus als lebendiges Ökosystem

    Der Campus Hönggerberg soll zu einem vernetzten, klimaresilienten und lebendigen Lern- und Forschungsort weiterentwickelt werden – mit innovativem Wassermanagement, neuen Habitaten und hochwertigen Freiräumen.

    Prof. Dr. Max Maurer, Prof. Martina Voser

HIL 3D-Raummodell

Mithilfe eines eigens für das HIL erstellten Programms können die Räume aus dem 3D-Modell entsprechend ihren Informationen gefiltert werden. Das hilft uns, besser zu verstehen, was heute wo im Gebäude stattfindet. So werden auch Zusammenhänge erkennbar, die bei der täglichen Nutzung gar nicht sichtbar sind.

3D-Modell des HIL-Gebäudes mit farblich gekennzeichneten Nutzungsbereichen.

Vorgehen Input-Projekte

Das HIL-Gebäude wird zur Lernumgebung für die nächste Generation von Architekt:innen und Bauingenieur:innen. Hier geht es zu ersten Einblicke in die verschiedenen Input-Projekte.

Gabelstapler mit ungenutzten Deckenpaneelen

Das HIL-Gebäude

Das HIL weist einen hohen Sanierungsbedarf auf. Gleichzeitig bietet die robuste Tragstruktur gute Voraussetzungen für eine Weiterverwendung und Aufstockung im Sinne der Kreislaufwirtschaft.

Luftansicht des HIL-Gebäudes vom 25. August 1977

Unsere Teams

Die Projektorganisation ist partnerschaftlich zwischen dem Real Estate Management der ETH und dem Living Lab HIL Planungsteam aufgestellt.

Teamfoto am Sitzungstisch im Büro.