Ziel ist es, die in den Forschungsprojekten gewonnenen Erkenntnisse direkt im Projekt zu testen und einen wirksamen Beitrag im Bereich Bauen im Bestand und adaptive Re-Use zu leisten, der auch auf andere Projekte und Bauten übertragen werden kann.
Das LLHIL wurde von Professor Matthias Kohler vom Departement Architektur und Hannes Pichler, dem Direktor des Real Estate Managements der ETH Zürich initiiert. Neben dem Departement Architektur ist auch das Departement Bau, Umwelt und Geomatik D-BAUG aktiv involviert. Koordiniert und entwickelt wird das Projekt vom internen LLHIL Planungsteam.
EVENTS & NEWS
Die ETH-Schulleitung und der ETH-Rat haben Phase II genehmigt
Mit dem Start von Phase II beginnt nun die eigentliche Planung der Transformation des HIL-Gebäudes. Die laufend gewonnenen Erkenntnisse aus Forschung, Lehre und Prototypenbau werden in den kommenden zweieinhalb Jahren Schritt für Schritt integriert und in ein konkretes Bauprojekt überführt, das die Grundlage für die anschliessende Ausführungsphase bildet.
Von der Fassade ins Labor
Ein originales Fassadenelement des HIL wird derzeit im Labor getestet. Die Untersuchungen liefern Erkenntnisse für die zukünftige Erneuerung der Fassade.
Abschluss Masterarbeiten Context(s) HIL
Rund 150 Masterarbeiten zeigen Konzept- und Lösungsansätze, um das HIL weiterzuentwickeln und zu transformieren.
INPUT PROJEKTE
Das HIL-Gebäude wird während drei Jahren zum Forschungs- und Lehrgegenstand. In interdisziplinären Kollaborationen entwickelt das interne Planungsteam gemeinsam mit ETH-Professuren und deren Studierenden und Forschenden sowie mit Fachstellen der ETH und Partnern aus der Bauindustrie neue Ansätze für Planung, Bau und Nutzung.
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Understory
Drei D-ARCH Studierende untersuchen in ihrer Semesterarbeit, wie die Fassade des HIL Gebäudes erhalten und nachhaltig weiterentwickelt statt ersetzt werden kann.
Prof. Tom Emerson -

Wohnzimmer HIL
In diesem Input-Projekt wird anhand des Bereichs HIL E60–E73 untersucht, wie sich innerhalb der bestehenden Gebäudestruktur zeitgemässe Räume für eine Architekturschule realisieren lassen, die verschiedene Nutzungen zulassen.
Prof. Tom Emerson, Prof. Dr. Anna Puigjaner -

Bewertung von Netto-Null-Strategien für die Renovierung des HIL-Gebäudes
Die Master-Arbeit untersucht Renovierungsstrategien für das HIL-Gebäude im Hinblick auf die Netto-Null-Ziele der ETH Zürich. Sie zeigt auf, dass der Austausch von nur vier Komponenten die Emissionen deutlich senken würden.
Prof. Dr. Guillaume Habert -

Form to Force
Mit dem Digital Structural Twin wird eine digitale Schnittstelle vom Architektur- zum Tragwerksmodell entwickelt. Anhand dieser, können verschiedene Varianten (beispielsweise für die Aufstockung des HIL) sehr schnell und workflowbasiert statisch analysiert werden.
Prof. Andreas Taras -

Datenbasiert transformieren
Ein datenbasierter Ansatz ergänzt digitale Gebäudemodelle mit Leistungsdaten. So entstehen transparente und messbare Grundlagen für fundierte Entscheidungen bei der Sanierung des HIL-Gebäudes.
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Wahlfach BUK – Konstruieren mit Papier und Karton
Neues Recycling: Wie können Papier und Karton, zwei der grössten Abfallmaterialien am D-ARCH, als neue Baumaterialien eingesetzt werden? In diesem Wahlfach entwickeln Studierende Mockups und testen deren Potenzial im Hinblick auf einen zukünftigen Umbau des HIL.